Als reine Metallica Tribute Band versteht sich die Frankfurter Formation Maintallica. Entstanden aus einem stilistisch breiter angelegten Cover-Projekt, entschlossen sich die vier erfahrenen Rockmusiker im Jahr 2007 zur Konzentration auf das Wesentliche: Den epochalen Sound der Thrasher aus der Bay Area.
Maintallica versetzt den Zuschauer bei Ihren Konzerten in die Zeit zurück, als Metallica selbst noch in Live-Clubs auftraten: energiegeladen, tight im Zusammenspiel, nahe am Zuschauer, voll auf die Zwölf!
Die Band weiß genau, was die Fans der Four Horsemen hören wollen: Thrash Classics von "Creeping Death" über "Whiplash", "Battery" bis "Master of Puppets". Eine satte Ladung Schwarzes Album plus Highlights der Folgealben. Mit diesem Mix aus allen Phasen von Metallica ist für Stimmung gesorgt!
Auch hier nun die obligatorischen fünf Fragen an James von Maintallica:
Otzfest Magazin: James, frisch (und trocken) aus der Betty-Ford-Klinik entlassen, siehst du dich nun wieder den Versuchungen der südhessischen Feierkultur ausgesetzt. Wie kommst du damit zurecht?
James (Maintallica): Hervorragend! Ist ja schon einige Jahre her. Ich fühle mich prima, bisher habe ich das Problem unter Kontrolle, kein Thema mehr wenn andere um mich rum Alkohol trinken. Der Dämon ist besiegt!! Dennoch kann täglich ein Rückfall kommen. Was mich doch irritiert hat: sie haben mich in der Klinik überzeugen wollen, dass ich noch nie Bier mochte. Da hört der Spass dann aber echt auf!
Otzfest Magazin: Mit Lars habt ihr ja jetzt einen Dänen in der Besetzung, die ja dafür bekannt sind, schlechtes Bier zu brauen und mittelmäßige Tennisspieler hervor zu bringen. Wie ist die Integration des Exoten verlaufen?
James (Maintallica): Er wollte ja unbedingt mitmachen….wir behandeln ihn deutlich besser als Metallica Jason Newsted behandelt hat, aber ein bisschen Spaß muss schon sein. Wir haben die Späße evtl. auch schon zu weit getrieben. Unser Däne hält sich jetzt für einen Kroaten und hat sogar schon die Flagge am Drumset ausgetauscht…wundert Euch nicht wenn ihr die am Drumset seht!
Otzfest Magazin: Auf eurer aktuellen Tour spielt ihr einen Querschnitt aus all euren Alben. Wie kommen denn die neueren Stücke beim Publikum an, die ja sehr kontrovers diskutiert werden?
James (Maintallica): Wir spielen aktuell 2 Nummern vom neuen Album live, planen aber noch 1-2 dazu zu nehmen - aber nicht alle gleichzeitig zu spielen. Die, die wir ausgesucht haben kommen fantastisch an, fügen sich nahtlos in das Old school Programm ein. Von den Alben Load, Reload oder St.Anger spielen wir bei Euch wohl wenig bis nichts. Aber lasst Euch da einfach überraschen!!
Otzfest Magazin: Der Odenwald ist bekannt für sein fachkundiges und kritisches Publikum. Macht euch das Angst?
James (Maintallica): Nee, überhaupt nicht. Im Gegenteil ein Ansporn noch mal kurz vorher Extraschichten einzulegen. Wir bringen unsere ganze Bühnenkulisse mit Side- und Backdrops mit, Lars` große Schiessbude etc, jede Menge gute Laune und freuen uns dem Odenwald mal ordentlich Thrash-Metal zu bieten. Wenn uns das Publikum im Ortsdialekt beschimpft verstehen wir als Frankfurter eh nix. Angst haben wir nur davor, dass wir aus dem Odenwald nachts nach dem Gig nicht wieder rausfinden.
Otzfest Magazin: Letzte Frage: Mit welchem Argument würdet ihr die Leute zum Otzfest locken, was trägt Maintallica zur Einzigartigkeit des Events bei?
James (Maintallica): Es ist ein einzigartiges Tribute-Festival, witzige Anlehnung an das amerikanische Ozzfest – allein deshalb schon freuen wir uns dass Ihr uns eingeladen habt dort zu spielen. Wir bieten neben AC/ID den musikalisch härteren Part, so dass die Matten da schon mal ordentlich warm kreisen können. Ein Tribute-Konzert das thematisch 2 der größten Rock/Metal-Bands aller Zeiten abdeckt an einem Abend zu dem Preis - jeder der nicht kommt verpasst was, versprochen!!!